Julies Blog

Der erste Band von Bonjour Paradies ist erschienen, und jeder, der schreibt, weiß:  “…ist schön, macht aber viel Arbeit” (ein halbes Karl Valentin Zitat). 

Wobei sich der Spaß, wenn einem die maßgeblichen Computergene fehlen, in der Veröffentlichungsphase in Grenzen hält. Nur so viel: Mein Buch war nicht in fünf Minuten publiziert.

 
Am liebsten würde ich mich jetzt sofort auf den zweiten Band stürzen und die unzähligen anderen, die mir bereits im Kopf rumspuken und die selbstverständlich wieder im Perigord spielen, im Paradies – in dem sich zuweilen äußerst  unparadiesische Dinge ereignen. Die aber, Gott sei Dank, nicht wie einst, zum Rausschmiss aller Beteiligten führen. Wo blieben dann die Geschichten?  Doch zuvor stehen noch zwei wichtige Dinge an: “Madame” steht in ihrer übersetzten englischen Rohfassung und wartet auf mehrfaches Proofreading und dann auf ihre Veröffentlichung. Und “Hungerblüten”, ein historischer Roman, der in Deutschland spielt, und noch vor Weihnachten herauskommen wird. Noch viel zu tun.

Ich freue mich darauf und wünsche Ihnen 

ein “paradiesisches”  Lesevergnügen mit “Madame”, die andere Pläne hat.

Ihre

Julie Stark

Nebel im Paradies

Novembertage – so, wie sie sein sollten: Prasselndes Feuer im Kamin, eine große Kanne Tee, anregende Gespräche über das nächste Buch und: Viel Arbeit!!

Die historischen Anmerkungen zu “Hungerblüten” sind noch nicht fertig. Zwischendurch kürze ich massiv.  Die unzähligen Quellen, seien es Erlasse, Regesten, Berichte von Zeitzeugen würden ein zweites Buch füllen. Aber die wichtigsten will ich den Lesern nicht vorenthalten, zumal diese meist nicht einfach zu googeln sind. Z.B. das Edikt zu den Laternen zu finden in: Constitutionum Marchicarum II Teil III Abteilung von Criminal-Sachen No XL, Patent 28. Februar 1720.
„…daß niemand, er sey, wer er wolle, sich unterstehe, an …Laternen sich im geringsten zu vergreifen, … Mit der Warnung, daß, wer darüber betroffen werden wird, und des Vermögens ist, sofort in 200 Rthlr. Fiscalischer Geld-Straffe condemniret……Im Fall aber dergleichen Verbrecher nicht im Stande…..soll gegen denselben ohne alle Gnade mit scharffen Staupenschlägen verfahren, und er dazu des Landes auf zehen Jahre verwiesen werden.“

Aber vielleicht etwas zu viel Detail, obwohl Henri dieses Wissen aus einer brenzligen Situation hilft. Mehr wird nicht verraten :-).

Eure Julie